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Gemeinderat Markus Dietrich
Markus Dietrich
Gemeinderat

Vorfreude, Gwunder, mulmiges Gefühl

Am Montag, 10. August 2015 begann für etliche Kinder ein prägender Schritt in die Zukunft. Sie durften oder mussten zum ersten Mal in den Kindergarten, in die Schule oder begannen gar ihre Berufslehre. Viele kennen sich, für Einige hingegen ist alles neu. Zuhause herrscht vielleicht eine gewisse Hektik, sei es beim Packen des Schulranzen, des Znünitäschlis, der Finken oder der Turnschuhe.
Habe ich meine Malstifte oder fehlt etwas? Es ist schon einige Zeit her, als auch ich soweit war und mein erster Schultag vor der Tür stand. Ich war sehr nervös, aber auch stolz auf meinen nigelnagel neuen Schultornister, mit Fell bespannt, der mir mein Götti zum Schulbeginn geschenkt hat. Dieser Schultornister hat mich lange begleitet und manche Bücher, Hefte, Stifte und andere Utensilien fanden darin Platz.
Viele Kinder, die am Montag das erste Mal zur Schule gehen, werden sicherlich ganz stolz ihre Schultasche tragen. Viele neue, bunte oder schrille Farben werden dann neu die Haken an den Wänden vor den Klassenzimmern schmücken. Als verantwortlicher Ressortleiter Bildung amtiere ich von Amtes wegen auch in der Schulkommission und betreue als „Klassengötti“ ein Klassenzimmer, sprich eine Klasse.
So ist Kiesen bei mir auch in den Ferien präsent. Kürzlich kamen beim Baden im Süden Eltern auf mich zu um zu fragen, ob es richtig sei, dass ich ein „Klassengötti“ sei. Ihre Tochter habe das gesagt. Ich bejahte und fand es toll, dass die wenigen Schulbesuche, die ich absolvierte, so einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich freue mich, auch im kommenden Schuljahr bei meinen Besuchen neue Gesichter zu entdecken.
Einige Eltern sind jetzt sicher etwas nervös und kribbelig, wenn es sich um das erste Kind handelt, das nun in den Schulalltag eintreten darf. Denken wir aber daran, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man zur Schule gehen darf, um etwas für das Leben zu lernen. Nehmen wir dieses Privileg ohne Wenn und Aber an und erachten es als Chance, Herausforderung oder ganz einfach ausgedrückt „viva la vida“. Bei den Lehrkräften in unserer Schule sind ihre Kinder bestens aufgehoben.
Ich wünsche unserer Schule, ihren Kindern und Ihnen einen tollen, unfallfreien und abwechslungsreichen Start ins neue Schuljahr.
Machets guet.

Markus Dietrich
Gemeinderat

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